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Pferde-Physiotherapie

Wenn Bewegung zur Last wird, leidet nicht nur das Tier, sondern auch sein Mensch. Mit viel Einfühlungsvermögen und gezielter Physiotherapie helfe ich Deinem Tier, Schmerzen zu lindern und neue Leichtigkeit in der Bewegung zu finden. Damit ihr gemeinsam wieder unbeschwert durchs Leben gehen könnt.

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Dein Pferd trägt viel - und sagt wenig

 

Ein Pferd, das nicht mehr ganz rund läuft, sich beim Satteln wegdreht oder unter dem Reiter „klemmt" - oft sind es kleine Signale, die zeigen: Da stimmt etwas nicht. Pferde sind Fluchttiere. In ihrer Natur liegt es, Schwäche und Schmerz zu verbergen, so lange es irgendwie geht. Was aussieht wie eine Laune oder ein „Trainingstag mit weniger Motivation", ist häufig ein Körper, der längst nach Hilfe fragt, nur eben leise.

Ich höre genau auf diese leisen Signale. Und ich schaue dort hin, wo Dein Pferd sich selbst nicht helfen kann.

Warum ein Check-up so wichtig ist

 

Viele Pferdebesitzer kommen erst, wenn Taktfehler, Rückenprobleme oder Widersetzlichkeiten deutlich werden. Dabei entstehen die meisten Beschwerden schleichend: aus einer kleinen Schonhaltung wird eine Verspannung, aus der Verspannung eine Blockade, und irgendwann leidet die ganze Bewegung darunter.

Ein regelmäßiger Check-up ist besonders sinnvoll:

  • bei Taktunreinheiten, Steifheit oder ungleichmäßiger Bewegung

  • wenn Dein Pferd sich unterm Sattel verändert oder „nicht mehr durchlässt"

  • bei Sport- und Turnierpferden mit hoher Belastung

  • bei jungen Pferden im Aufbau und älteren Pferden im Erhalt

  • nach Stürzen, Ausrutschern oder längeren Boxenpausen

  • bei Widersetzlichkeit, Sattelzwang oder verändertem Wesen

  • oder einfach zur Vorsorge, damit Kleinigkeiten gar nicht erst groß werden

Denn Dein Pferd kann dir nicht sagen, wo es zwickt. Aber sein Körper kann es mir zeigen.

Ausrüstungskontrolle: oft die versteckte Ursache

 

Ein Punkt, der viel zu häufig übersehen wird: die Ausrüstung. Sehr oft liegt der Ursprung körperlicher Dysbalancen nicht im Pferd selbst, sondern in einem Sattel, der nicht (mehr) passt, einem zu fest verschnallten Gurt oder einer Trense, die drückt. Pferd, Sattel und Reiter verändern sich ständig: Was gestern noch gepasst hat, kann heute schon Druckstellen, Verspannungen oder Schonhaltungen verursachen.

Deshalb ist die Ausrüstungskontrolle bei mir ein fester Bestandteil jeder Behandlung. Ich schaue mir dabei unter anderem an:

  • Sattel: Passform, Symmetrie, Kammerweite und Schwerpunkt – liegt er ruhig und gleichmäßig auf, ohne Schulter oder Wirbelsäule einzuengen?

  • Sattelgurt: Länge, Lage und Spannung, damit Atmung und Brustkorbbewegung frei bleiben.

  • Trense und Gebiss: Sitz, Größe und Verschnallung, damit im Maul kein Druck oder Zwang entsteht.

Denn die beste Therapie verpufft, wenn Dein Pferd danach wieder in eine Ausrüstung geht, die ihm nicht guttut. Wo es sinnvoll ist, arbeite ich dabei gern mit deinem Sattler zusammen.

Meine Methoden: gezielt, sanft und aufeinander abgestimmt

 

Ich arbeite ganzheitlich und immer am ganzen Pferd. Statt ein einzelnes Symptom zu behandeln, kombiniere ich je nach Befund verschiedene Methoden, die sich hervorragend ergänzen:

  • Faszientherapie: das Fasziengewebe durchzieht den gesamten Körper und ist bei Bewegungseinschränkungen oft der entscheidende Schlüssel. Durch gezielte Behandlung löse ich Verklebungen und gebe deinem Pferd seine natürliche Beweglichkeit zurück.

  • Lasertherapie (Low-Level-Laser): schmerzfreie Förderung von Heilung und Zellregeneration, ideal bei Entzündungen, Sehnen- und Gelenkbeschwerden sowie zur Unterstützung der Wundheilung.

  • Schallwellentherapie: tiefwirksame Impulse, die Durchblutung und Stoffwechsel anregen und besonders bei chronischen Verspannungen und Problemzonen im Bewegungsapparat helfen.

  • Blutegeltherapie: bewährt bei Arthrose, Sehnenerkrankungen, Entzündungen und schmerzhaften Prozessen; die Wirkstoffe des Blutegels wirken entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.

  • Akupunktur (TCVM): über die Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin aktiviere ich die Selbstheilungskräfte deines Pferdes und bringe seinen Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht.

So entsteht keine Behandlung von der Stange, sondern ein Konzept, das genau auf dein Pferd und sein Thema abgestimmt ist.

Ablauf einer Behandlung

 

Damit du weißt, was dich erwartet:

1. Wir sprechen über dein Pferd.
Zuerst nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch. Du kennst dein Pferd am besten: Alles, was dir auffällt, hilft mir, mir ein erstes Bild von seinem Wohlbefinden zu machen.

2. Ich schaue mir dein Pferd genau an.
Anschließend beurteile ich dein Pferd in Ruhe, in der Bewegung und im Abtasten. So finde ich heraus, wo Verspannungen, Blockaden oder Schonhaltungen sitzen - auch dort, wo auf den ersten Blick nichts auffällt.

3. Wir beginnen mit der passenden Therapie.
Anhand der Befunde entscheide ich, mit welcher Methode wir starten. Jedes Pferd ist anders, deshalb richtet sich die Behandlung immer nach dem, was dein Pferd gerade wirklich braucht.

4. Wir besprechen die weiteren Schritte.
Zum Schluss schauen wir gemeinsam nach vorn: in welchem Abstand weitere Termine sinnvoll sind und wie wir am besten fortfahren. So bekommt dein Pferd genau die Begleitung, die es braucht.

Preise

Erst-Anamnese 1,5 Stunden = 140 € / 2 Stunden = 180 €
Ausführliches Gespräch, gründliche Untersuchung und erste Behandlung.

Folgetermin (ca. 1 Stunde): 100 €

Anfahrtspauschale: ab 20 km 0,50 € pro Kilometer (einfache Strecke)

Ich komme zu Dir: In der vertrauten Umgebung ist Dein Tier entspannter, und ich sehe es genau dort, wo es sich normalerweise bewegt.

Lass uns dein Pferd gemeinsam anschauen

 

In der Arbeit mit Pferden geht es vor allem um eines: Vertrauen. Zwischen mir und deinem Pferd, und zwischen dir und mir. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Pferd Unterstützung gebrauchen könnte, oder du einfach auf Nummer sicher gehen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

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